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Rauschen im Ohr: Erkrankte Blutgefäße können Tinnitus verursachen
Etwa zehn Prozent der Bevölkerung leiden über einen längeren Zeitraum an einem Tinnitus. Tritt das quälende Ohrgeräusch zusammen mit dem Herzschlag als sogenannter pulssynchroner Tinnitus auf, sind oft Erkrankungen der Blutgefäße die Ursache.
Pulssynchrone Ohrgeräusche entstehen nicht im Ohr selbst. "Es handelt sich um ein fortgeleitetes Geräusch aus den Blutgefäßen", berichtet Professor Dr. me... |
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Zwischen Knochenschwund und Herzinfarkt: Kalzium schützt das Skelett, gefährdet aber die Blutgefäße
Kalziumpräparate können, in größeren Mengen eingenommen, die Entstehung von Herzinfarkten und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung mehrerer Studien an insgesamt 12.000 Teilnehmern. Kalziumpräparate sollten deshalb zurückhaltender und nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden, rät die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Um Knoche... |
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Neue Operationstechniken erhöhen Heilungschancen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
Das Pankreaskarzinom, wie Mediziner den Krebs der Bauchspeicheldrüse nennen, gehört zu den aggressivsten Tumoren. Es ist die vierthäufigste krebsbedingte Todesursache in der westlichen Welt. Eine Heilungschance besteht insbesondere bei einer frühzeitigen Operation. Bei vielen Patienten verlängert sie bisher nur die Überlebenszeit. Verbesserte Operationstechniken könnten in Verbindung mit Fortschri... |
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Diabetes mellitus und psychische Probleme
Diabetes mellitus ist mit mehr als acht Millionen chronisch Erkrankten und einer großen Zahl bisher nicht diagnostizierter Patienten in Deutschland die Erkrankung des 21. Jahrhunderts. Ist die Diagnose gestellt, sehen sich Betroffene einer Vielzahl von Änderungen ihres Lebens ausgesetzt, die nahezu alle Bereiche des Alltags betreffen. Trotz eindrucksvoller pharmazeutischer und technologischer Fort... |
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Mangel an Rheumatologen gefährdet rechtzeitige Therapie
Etwa 440 000 Menschen in Deutschland leiden an einer rheumatoiden Arthritis, der häufigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Eine frühzeitige Therapie ist von entscheidender Bedeutung für den Krankheitsverlauf. Nur so lassen sich dauerhafte Schäden an den Gelenken verhindern. Doch ein Mangel an Rheumatologen gefährdet die optimale Versorgung der Betroffenen. Darauf weist die Deutsche Gesellsc... |
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Erkrankungen der Leber durch Übergewicht und Fehlernährung haben höchste Zuwachsraten
Lebererkrankungen infolge von falscher Ernährung kommen immer häufiger vor und können schwere gesundheitliche Folgen haben. In den meisten Fällen treten sie in Verbindung mit weiteren Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas, Diabetes Typ 2 und Fettstoffwechselstörungen auf. Unbehandelt verkürzen sie die Lebenszeit der Betroffenen. Wie Ärzte Erkrankungen der Leber erkennen und erfolgreich behandeln... |
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Hirnmetastasen bei Brustkrebs: Mit Strahlentherapie die Lebensqualität verbessern
Im fortgeschrittenen Stadium einer Brustkrebserkrankung bilden sich häufig Metastasen im Gehirn. Ziel der Behandlung ist es dann, die Beschwerden der Betroffenen zu lindern und ihre Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Die Strahlentherapie leistet hier einen wichtigen Beitrag. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) in einer aktuellen Handlungsleitlinie hin.
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Depression: Forscher finden "Euphorie-Schaltkreis"
Durch Auswertung historischer Hirnoperationen hat ein internationales Forscherteam eine mögliche neue Zielstruktur zur Behandlung von Depressionen identifiziert. Die Wissenschaftler hoffen nun auf neue Möglichkeiten, schwerste Depressionen erfolgreich zu therapieren. Bis vor gut zwanzig Jahren behandelten Ärzte Depressionen als ultima Ratio auch chirurgisch. Dabei zerstörten sie gezielt bestimmte ... |
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Schwangerschaftsdiabetes:Zu spät erkannt und nicht intensiv genug betreut
Frauen mit Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes (GDM) werden in Deutschland unzureichend betreut. Kürzlich veröffentlichte Daten des Projektes "GestDiab" zeigen, dass diese Diabetesform häufig zu spät diagnostiziert wird und die notwendige intensive Betreuung der Frauen während und nach der Schwangerschaft nicht überall funktioniert. Die Gesundheit von Mutter und Kind ist damit gefährdet. Bl... |
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Thema „Zahnersatz“ - Interview mit Dr. med. dent. Wolfgang Thumulka
Für ein gesundes Gebiss bis ins hohe Alter steht heute modernste Zahnmedizin zur Verfügung. Ob man dem Zahn eine neue Fassade gibt, eine Krone aufsetzt, eine Brücke baut oder ihn durch ein festsitzendes Implantat ersetzt - Mut zur Lücke muss niemand mehr haben. Aber welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um ein Implantat zu setzen? Wie lange hält ein Implantat und wie muss es gepflegt werden?... |
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Rückenschmerzen: Populäre Irrtümer
Wenn es um das Thema Rückenschmerzen geht, gibt es wahrscheinlich genauso viele Betroffene wie skurrile Theorien über Ursachen der Leiden oder Tipps, die angeblich Besserung versprechen. Etwa 85 Prozent der Bevölkerung leiden im Laufe des Lebens unter Rückenbeschwerden – jeder dritte Deutsche klagt über Schmerzen. "Oft haben Patienten eine völlig falsche Kenntnis über die Schmerzursachen und verha... |
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Ultraschall erkennt frühe Mammakarzinome: Brustkrebsdiagnostik besser als durch Tasten und Röntgen alleine
Brustkrebsfrüherkennung durch Ultraschall gehört zu den individuellen Gesundheitsleistungen ("IGEL"), die nicht von den Krankenkassen erstattet werden. Sie wird deshalb von Kritikern als unnötig eingestuft. Zu Unrecht, wie Professor Dr. med. Helmut Madjar, Fachbereichsleiter Gynäkologie von der Deutschen Klinik für Diagnostik (DKD) in Wiesbaden berichtet: "Bei jeder fünften Frau, die wir wegen ein... |
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Neues Verfahren Endomikroskopie verbessert die Diagnose bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Die bildgebenden endoskopischen Verfahren spielen eine wichtige Rolle zur Erkennung und Überwachung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Ein neues Verfahren, die Endomikroskopie, macht beim Menschen krankhafte Veränderungen der Darmschleimhaut während der Untersuchung sichtbar und verhindert überflüssige Gewebeentnahmen. Außerdem wurden im Tiermodel... |
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Rückenschmerz – schonende Optionen im Alter
Wenn bei Rückenschmerzen konservative Therapien keine ausreichende Wirkung mehr zeigen, schrecken viele Patienten vor möglichen Alternativen zurück. Denn sie fürchten die Risiken einer Operation, insbesondere bei Begleiterkrankungen im fortgeschrittenen Alter. "Dabei lassen sich inzwischen viele Behandlungen an der Wirbelsäule minimalinvasiv durchführen", sagt Dr. Reinhard Schneiderhan, Wirbelsäul... |
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Kampf gegen Multiple Sklerose (MS): Forscher machen sich Autoimmunität zunutze
Das Böse zum Guten bekehren – was nach Wunschtraum und Märchen klingt, ist einer MS-Forschungsgruppe um Prof. Dr. Ralf Gold, Vorstandsmitglied des Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) und seinem Arbeitsgruppenleiter Dr. Ralf Linker jetzt gelungen. T-Zellen, die sich bei MS-Patienten gegen die eigenen Nervenzellen richten und sie zerstören, wurden von den Forschern so manipuliert, dass sie ein... |
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Charité entwickelt Therapie gegen lebensbedrohliche Erdnussallergie
Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben eine Möglichkeit gefunden, Erdnussallergiker unter strenger medizinischer Aufsicht zu desensibilisieren. In der aktuellen Ausgabe des "Journal of Allergy and Clinical Immunology" berichtet die Forschergruppe unter der Leitung von Privatdozentin Dr. Kirsten Beyer von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie a... |
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Diabetes und Depression - eine gefährliche Kombination
Menschen mit Depressionen haben ein erhöhtes Risiko, an der Zuckerkrankheit Typ-2-Diabetes mellitus zu erkranken. Aber auch eine bestehende Diabetes-Erkrankung erhöht das Risiko, eine Depression zu entwickeln. Kommen beide Erkrankungen zusammen, potenzieren sich die negativen Folgen für Lebensqualität und Lebensdauer der Betroffenen.
Das erhöhte Risiko von Diabetikern, an Depressionen zu erkr... |
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Bei gesundheitlichen Beschwerden kann Bewegung meist mehr nutzen als schaden
Wenn der Rücken oder die Gelenke schmerzen, neigen viele Menschen dazu, auf körperliche Aktivitäten zu verzichten. Sich bei Beschwerden zu schonen, ist jedoch häufig keine gute Strategie. Denn viele Beschwerden bessern sich, wenn man in Bewegung bleibt. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hin.
Gesundheitliche Probleme wie beispielsweise ein... |
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