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Deutschlands kleinster Ärztestreik: "Das ist die Sache wert"
Seit Ende 2009 läuft weitgehend unbeachtet der wohl kleinste Streik im Saarland, schreibt die "Saarbrücker Zeitung": 13 von 17 Ärzten im Sozialmedizinischen Dienst der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See (DRV-KBS) legen alle zwei Wochen für drei Arbeitstage ihre Arbeit nieder. In den Wochen dazwischen fehlen zwei oder drei Mediziner. "So erreich... |
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01805-Nummern: Kliniken zocken Patienten ab
Stark überhöhte Telefongebühren, die Patienten und Angehörige in deutschen Kliniken zahlen müssen, sind keine Einzelfälle. Wie der Verein Online-Verbraucherschutz herausgefunden hat, sind die Gespräche über 01805-Nummern teilweise um bis zu 700 Prozent teurer. Allein in Deutschland sollen sich zwischen 600 und 800 Häuser an den Mehreinnahmen bereichern. Deutschlandweit entstanden bisher Mehrkosten... |
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ADHS: keine kurzlebige Modediagnose, sondern ernstzunehmende Störung
Erst seit die von Ärzten als Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS – bezeichnete Störung medikamentös behandelbar ist, ist sie verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Trotz der medialen Aufmerksamkeit handelt es sich bei der ADHS jedoch nicht um eine kurzlebige Modediagnose, sondern um eine ernstzunehmende Störung, betont Dr. Klaus Skrodzki. Welche Behandlungsmögl... |
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Ohne Brille gegen Altersweitsichtigkeit: Femtosekunden-Laser bewährt im Test
Das Problem beginnt schon im mittleren Alter und zeigt sich zum Beispiel beim Lesen: Zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr erfassen die Augen der meisten Menschen nahe Ziele nicht mehr scharf. Ursache dieser Altersweitsichtigkeit oder Presbyopie ist die nachlassende Flexibilität der Linse. Zwar gleicht eine Lesebrille die verlorene Nahanpassung des Auges aus. Wiederherstellen lässt sich die eingebüß... |
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Altersrisiko Sarkopenie - Sport und gesunde Ernährung stoppen gefährlichen Muskelverlust
Das Altern des Körpers wird zuerst auf der Haut sichtbar und in den Gelenken spürbar. Unbemerkt bleibt oft, dass auch die Muskelmasse im Alter abnimmt - mit gefährlichen Folgen für die Gesundheit, vor denen Experten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) warnen.
Auch gesunde Menschen verlieren im fortgeschrittenen Alter an Muskelmasse. Bis zum 80. Lebensjahr gehen etwa 30 Prozen... |
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Probiotika: Nachhilfe für die "Schule des Immunsystems"
Die Einnahme von Medikamenten mit lebenden Bakterien, sogenannten Probiotika, soll gesundheitsfördernde Eigenschaften für den Darm und das Immunsystem haben. Nicht alle Wirkungen sind jedoch belegt, und einigen Menschen könnten die Präparate auch schaden, erläutert Privatdozent Dr. Peter Deibert von der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Woc... |
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Mammographie ohne signifikanten Mehrwert bei der Brustkrebs-Früherkennung
Müssen die Früherkennungs-Leitlinien für Brustkrebs überdacht werden? Eine neue deutschlandweite Multicenter-Studie legt diesen Schluss zumindest für Frauen mit erhöhtem Brustkrebs-Risiko nahe. Demnach übertrifft die so genannte Magnetresonanz-Tomographie (MRT) sowohl Mammographie als auch Ultraschall deutlich, was die Zahl korrekt erkannter Tumoren anbelangt. Die Studie mit knapp 700 Teilnehmerin... |
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Intensivstation: Erreger-Monitoring könnte Antibiotika einsparen
Viele Infektionskrankheiten könnten auf Intensivstationen zielgerichteter behandelt werden, wenn beatmete Patienten regelmäßig auf Krankheitskeime untersucht würden. Ein Experte für Krankenhaushygiene fordert in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" deshalb ein "mikrobiologisches Monitoring".
Die Hälfte aller Antibiotika auf Intensivstationen setzen Ärzte zur Behandlung... |
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Plasmodium knowlesi: Fünfter Malaria-Erreger wird zur Gefahr für den Menschen
Touristen, die sich in Südostasien abseits der üblichen Reiserouten bewegen, riskieren die Infektion mit einer gefährlichen neuen Variante der Malaria. Tropenmediziner hatten diese Form lange Zeit nur bei Affen vermutet. Doch der Parasit Plasmodium knowlesi kann auch Menschen befallen. Da schwere Verläufe möglich sind, raten Experten in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift"... |
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Klinikum Görlitz nimmt Intensivmedizinisches Zentrum in Betrieb
Zum März 2010 geht das neue Intensivmedizinische Zentrum (IMZ) am Städtischen Klinikum Görlitz in Betrieb. Auf einer Fläche von 1.325 Quadratmetern stehen in 36 Räumen, 24 hochmoderne intensivmedizinische Betten für eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau bereit.
Unter der Leitung von Dr. med. Eric Hempel, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und
Intensivtherapie, sowie von Dr. med. Wolfga... |
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Fehlbildungen beim Ungeborenen erkennen: Schwangere wählen eher Ultraschall als Nadel
Jede fünfte Schwangerschaft in Deutschland betrifft heute Frauen über 35 Jahren – und somit die Altersgruppe, der eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) zum Ausschluss von erblich bedingten Schäden des Kindes angeboten wird. Diese invasive vorgeburtliche Diagnostik birgt Risiken, die in vielen Fällen vermeidbar sind, so die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Denn d... |
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Brustkrebs in der Schwangerschaft: Belastung und Herausforderung für Ärzte und Eltern
Erfährt eine Frau, dass sie schwanger ist, löst das im Regelfall Glücksgefühle aus. Wie ungleich belastend muss von den werdenden Eltern in einer solchen zukunftsfrohen Situation die Diagnose Brustkrebs erlebt werden. Daniela Eckel war in einer derart dramatischen Situation. Mit 36 Jahren wurde sie schwanger, hatte bereits eine Fehlgeburt hinter sich und freute sich sehr auf das Kind. In der siebt... |
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Machen Handys und Laptops Männer unfruchtbar? Experte räumt mit Mythen zur männlichen Fruchtbarkeit auf
Tritt eine gewünschte Schwangerschaft nicht ein, trägt in 50 Prozent aller Fälle der Mann dafür die Verantwortung. Um Abhilfe zu schaffen, kursieren im Volksmund und im Internet unzählige Ratschläge zur Stärkung der männlichen Fruchtbarkeit, viele entbehren jedoch jeglicher wissenschaftlicher Grundlage.
"In nahezu der Hälfte aller Fälle liegen die Ursachen für eine ausbleibende Schwangerschaft... |
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Verwaltungsgericht Mainz: Autofahrer mit Diabetes müssen Blutzucker regelmäßig kontrollieren
Mobil und unabhängig sein – für die meisten Menschen mit Diabetes ist das eine Selbstverständlichkeit. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Das Verwaltungsgericht Mainz hat einem Mann den Führerschein entziehen lassen, da er wiederholt auf regelmäßige Blutzuckerkontrollen vor dem Autofahren verz... |
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Rückenschmerzen werden meist falsch behandelt
Rückenschmerzen sind nach Atemwegsinfektionen die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche. Auch als Grund für Arbeitsausfälle führen sie die Top-Ten-Liste an. Gemäß einer Studie des Helmholtz-Zentrums München verursachen sie in Deutschland jährlich fast 50 Milliarden Euro an Kosten. Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Rückenschmerzen ist damit enorm.
Rückenschmerzen haben eine Vielzahl von U... |
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Diabetes-Medikament Avandia® könnte in den USA vom Markt genommen werden
Das Diabetes-Medikament Avandia® könnte in den USA vom Markt genommen werden. Anlass für die erneute Diskussion ist eine Untersuchung des US-Senats. Darin wird das Präparat mit über 300 Todesfällen in den USA allein im 3. Quartal 2009 in Verbindung gebracht.
In Deutschland wird das Medikament relativ selten verschrieben: Entweder in Kombination mit anderen Antidiabetika, die allein nicht z... |
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Blutzucker-Werte: Verwechslungsgefahr bei Vollblut- oder Blutplasma-Messung
Diabetiker können Ihren Blutzucker selbst messen - mit Geräten, die sehr genau sind. Allerdings können die gemessenen Werte zu Fehlern in der Diabetes-Therapie führen. Grund dafür sind zwei unterschiedliche Eichmethoden, auf die Hersteller die heute erhältlichen Mess-Systeme einstellen. Probleme treten dann auf, wenn Patienten mit mehreren Messgeräten ihre Blutzucker-Werte bestimmen. diabetesDE, d... |
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Frauenärzte testen nicht alle Schwangere auf HIV
Noch immer bieten nicht alle Frauenärzte ihren schwangeren Patientinnen einen HIV-Test an und gefährden damit ungeborene Kinder. Zwar sollen Gynäkologen den Mutterschaftsrichtlinien zufolge heute alle Schwangeren fragen, ob sie einen Test machen wollen. "Aber leider tun das immer noch nicht alle", sagt die Gynäkologin Andrea Gingelmaier von der Frauenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität Münch... |
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